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BARMER für Studenten: Der Krankenkassen-Check

04-07-2017 Geschrieben von Patrik in Barmer für Studenten

Die BARMER GEK fusionierte Anfang 2017 mit der Deutschen BKK zur BARMER und gehört mit rund 9,4 Millionen Versicherten zweifelsohne zu den größeren Krankenkassen Deutschlands. Auch sie organisiert sich per Selbstverwaltung, die sich aus 27 Vertreterinnen und Vertretern ihrer BARMER-Mitglieder sowie drei Arbeitgebervertretern zusammensetzt.

 

Filialen vor Ort

 

Mit mehr als 400 Geschäftsstellen bundesweit bietet die BARMER die Möglichkeit, persönliche Beratung direkt einzuholen. Über die Geschäftsstellen-Suche lassen sich die Kontaktdaten jeder Filiale vor Ort schnell und einfach ermitteln. Wer vorab einen Termin vereinbaren möchte, kann die erwählte BARMER-Geschäftsstelle via Festnetz oder Handy kostenlos kontaktieren.

 

Online-Services

 

Die BARMER stellt eine Reihe von nützlichen Online-Services zur Verfügung, die sich bequem von zuhause aus und ohne größeren Aufwand verwenden lassen. Die Dienste sind stark auf Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet und ermöglichen es, viele Tätigkeiten – wie Bescheinigungen erstellen, Unfall melden oder Leistungen beantragen –, schnell zu erledigen.

 

  • Postfach: Über das Postfach lässt sich die gesamte Kommunikation mit der BARMER digital abwickeln. Es erfolgen keine Briefsendungen mehr, sondern ausschließlich E-Mails, die innerhalb von zwei Werktagen beantwortet werden. Eingescannte Dokumente können somit schnell weitergeleitet werden, die Korrespondenz bleibt übersichtlich und die Daten werden verschlüsselt übertragen.

  • Service-Chat: Für eine direkte und schnelle Beratung lohnt es sich, den Service-Chat der BARMER zu konsultieren – einfach Chat starten, persönliche Daten in die Anmeldemaske eintragen und den Teilnahmebedingungen zustimmen.

  • Video-Telefonie: Wer lieber einen persönlichen Kontakt herstellen möchte, jedoch nicht in eine der Geschäftsstellen kommen kann, sollte sich der Video-Telefonie bedienen und von Angesicht zu Angesicht mit seinem Kundenberater korrespondieren.

  • Teledoktor: Für ärztliche Zweitmeinungen oder einen medizinischen Rat steht rund um die Uhr der BARMER Teledoktor zur Verfügung.

  • Patientenquittung: Die Patientenquittung bieten eine Übersicht aller Leistungen, die über die eigene Krankenversichertenkarte abgerechnet wurden. Einfach Zeitraum sowie Leistungsart wählen und schon werden die gewünschten Informationen wie ärztliche Behandlungen, Arzneimittel etc. angezeigt.

  • Medikamenten-Datenbank: Mitglieder der BARMER haben außerdem kostenlosen Zugriff auf die Medikamenten-Datenbank der Stiftung Warentest, welche rund 8.500 Bewertungen umfasst. Preisvergleiche einzelner Medikamente mit gleicher Zusammensetzung sind dabei inbegriffen.

  • Online-Trainings: Die BARMER bietet Mitgliedern sowie Interessenten kostenlose Online-Kurse zur Prävention und Gesundheitsvorsorge, die sich digital über den Gesundheitscampus abrufen lassen.

  • Zuzahlungsrechner: Zuzahlungen müssen nur bis zu einer bestimmten individuellen Zuzahlungsgrenze geleistet werden. Ob oder ab wann eine Befreiung möglich ist, lässt sich bequem mit dem Zuzahlungsrechner ermitteln.

  • BARMER-Apps: Sechs verschiedene Apps stehen Versicherten der BARMER per Download auf das Smartphone zur Verfügung. Besonders hilfreich sind die Teledoktor-App, FIT2GO und das Arztnavi.

 

Zusatzleistungen

 

Sämtliche Leistungen der BARMER werden in einer alphabetischen Übersicht aufgelistet. Die wichtigsten Mehrleistungen umfassen Folgendes:

 

  • Haut-Check: Alle zwei Jahre kann man seine Haut gratis checken lassen, ein kostenloses Hautkrebs-Screening ist ab einem Alter von 35 Jahren möglich.

  • Krebsfrüherkennung: Alle Frauen ab 20 Jahren sowie Männer ab 45 Jahren können jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wahrnehmen.

  • Schwangerschaft: Die BARMER übernimmt die Kosten für die medizinische Betreuung während der gesamten Schwangerschaft.

  • Haushaltshilfe: Bis zu 26 Wochen lang unterstützt die BARMER beim Einkaufen, Kochen, Putzen und insbesondere der Kinderbetreuung, wenn man krank ist und deshalb den Haushalt nicht führen kann.

  • Künstliche Befruchtung: Die BARMER beteiligt sich an den Kosten für eine künstliche Befruchtung und übernimmt davon 50%.

  • Impfungen: Für viele Schutzimpfungen trägt die BARMER die Kosten, für Reiseschutzimpfungen gibt es einen Zuschuss in Höhe von 100€.

  • Freie Krankenhauswahl: Für allgemeine Leistungen im Zusammenhang mit einer vollstationären Behandlung in einem Vertragskrankenhaus übernimmt die BARMER alle Kosten. Zusätzlich dazu hat man als Versicherter die freie Wahl unter allen Vertragskrankenhäusern.

  • Hebammen-Rufbereitschaft: Auch für eine Vertragshebamme erstattet die Krankenkasse die vereinbarten Kosten, außerdem wird die Hebammen-Rufbereitschaft bezuschusst. Dabei werden Kosten in Höhe von maximal 200€ je Schwangerschaft getragen.

  • Empfängnisverhütung: Für junge Frauen bis zu 20 Jahren übernimmt die BARMER die Kosten für ärztliche Beratung sowie Untersuchung und bestimmte Verhütungsmittel.

 

Bonusprogramm

 

Die BARMER offeriert ein Bonusprogramm zur Förderung der Gesundheit, über das sich Punkte sammeln lässt. Anhand der Liste der bonusfähigen Leistungen lässt sich einsehen, für welche präventiven Maßnahmen man Punkte erhält – so beispielsweise für Fitnesskurse, Schutzimpfungen oder Vorsorgeuntersuchungen. Dabei muss jede Aktion mit der jeweiligen Punktezahl sowie dem betreffenden Zahlencode auf der Bonuskarte eingetragen und die Teilnahme bestätigt werden.

 

Ab 500 Punkten winken dann bereits die ersten Prämien. Dabei hat man als BARMER-Mitglied die Wahl zwischen Sach-, Geld- oder Verlosungsprämien, Gutscheinen oder einer Spende. Eine Übersicht gibt es im Prämienkatalog.

 

Unser Fazit

 

Die BARMER bietet solide Leistungen und setzt sich insbesondere die Akquise von Studenten zum Ziel. Dementsprechend viele Aktionen und Specials werden für Studierende geboten, die lohnenswerte Ersparnisse bringen. Ein weiterer Pluspunkt ist das Bonusprogramm, bei dem man sich auch Sachpreise aussuchen kann.

Geschrieben von Patrik

Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Das weiß Patrick und so informiert er dich im Blog über alles, was Körper, Geist und Seele betrifft.

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